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Sunday, August 10, 2008

Toby Keith

Who the f**k is Toby Keith, werden sich die meisten hier wahrscheinlich fragen. Lasst mich Euer Allgemeinwissen etwas aufpeppen.
Toby Keith ist hier ein Sternchen in der Country&Western-Szene. Keine Panik, so wirklich freiwillig bin ich zu dem Konzert nicht gegangen. Aber mal abgesehen von der Musik, war es lohnend, dort mal hinzugehen und es sich anzuschauen. Warum...? Ok, etwa 3 - 4 Gruende habe ich parat:

1) Tailgating auf dem Parkplatz
Sehr beliebt vor oeffentlichen Veranstaltungen wie Konzerten oder Football-Spielen ist ein kleines oder grosses Grillvergnuegen auf dem Parkplatz beim Veranstaltungsort gleich hinter, vor, neben oder auf dem eigenen Auto. Dabei werden alle Schilder, die sagen, dass offene Feuer, Grillen und oeffentlicher Alkoholkonsum verboten ist, erstmal ignoriert. Um keine Revolution loszutreten, wird derartiges gesetzeswidriges Verhalten auch von den Gesetzhuetern mit dem Stern am Hemd ausnahmsweise toleriert. Alles in allem eine Riesenparty schon vor dem eigentlichen Event.
2) Die Anwesenden
Und hier meine ich vor allem die weiblichen Wesen. Wer jetzt denkt, dass das Durchschnittsalter bei 40 aufwaerts liegt, hat sich gewaltig geirrt. Wer dann auch noch annimmt, dass ein Country&Western-Konzert eine Ansammlung von uebergewichtigen Menschen in Latzhosen mit Oelflecken vom Traktor, der auf der Fahrt vom Wald hinterm Berg zum Event 10 mal repariert werden musste, liegt auch falsch. Schlanke Frauen, Anfang bis Mitte 20, gertenschlank in Miniroecken, Cowboystiefeln und engen Oberteilen beglueckten mein Auge. Was eine Freude, nachdem auch ich schon das Schlimmste (siehe oben) befuerchtet hatte.
3) Der Alkoholbefuellungsgrad der Gaeste
Wegen der unter 1) beschriebenen Vorparty, kamen die meisten Besucher schon voll wie die Haubitzen ins Konzert... was sie nicht vom Weitertrinken abhielt. Das hat dann auch zu kleineren Ausschreitungen gefuehrt. Etwa 20 Polizisten schleppten auf einmal einen der Drunkenbolde raus. Der hat sich wahrscheinlich an eine der Sahneschnitten (siehe Punkt 2) rangemacht und musste dann lernen, dass die Holde in maennlicher Begleitung war.
4) Die einfallsreiche und einfache Buehnendekoration
Das kann ich relativ kurz machen... das Hauptelement der Deko war ein uebergrosser Kuehlergrill eines FORD F150 Pick-up-Trucks. Damit war dann auch klar, wer der Hauptsponsor von Herrn Keith ist. Ob FORD dadurch mehr Trucks vekauft ist im Anbetracht der auch hier immer weiter steigenden Benzinpreise sehr zweifelhaft. Ich als FORD-Fahrer war natuerlich total begeistert von der Buehnengestaltung:-).

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