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Sunday, July 27, 2008

Linkin Park

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag ja meinem Kumpel Matthias in Erlangen widmen und mich jetzt mindestens 4 Seiten lang darueber auslassen, wie geil das Konzert am Sonntag in der Naehe von DC war. Nachdem ich es mir aber bei ihm nicht ganz versauen will (brauche ja schliesslich hin und wieder mal eine Bleibe), werde ich diesen Beitrag der Bundesagentur fuer Arbeit widmen. Ich kann die Fragezeichen auf Euren Gesichten von hier sehen. Was haben Linkin Park und die Arbeitagentur gemeinsam? Nichts, ist ja klar. Mir wurde nur beim Konzert bewusst, wie die Regierenden dieses Landes (seien sie auch noch so schlecht) es schaffen, durch Kreativitaet jede Menge Jobs zu schaffen. Dieses neue Berufsbild haette auch in Deutschland eine Chance. Seit neuestem laufen hier bei oeffentlichen Grossereignissen sogenannte "Alcohol Compliance Supervisor" herum. Deren Aufgabe ist es, zu ueberwachen, dass sich sowohl die Besucher als auch die Schankbetriebe an die hiesigen Regeln und Gesetze halten. Die waeren da zum Beispiel:
- kein Ausschank an unter 21 jaehrige Mitbuerger
- Ausweiskontrolle bei allen, die aussehen wie unter 30 (also auch bei mir)
- pro Person nur Ausschank von maximal 2 Bier zur gleichen Zeit
Das war fuer unsere Gruppe von Konzertbesuchern besonders tragisch nachdem von 6 Leuten nur ganze 3 den Fuehrerschein ueberhaupt dabei hatten.
Die Bundesanstalt fuer Arbeit sollte diese Idee ganz schnell aufgreifen. Vor allem, um endlich die Steuereinnahmen auf Alkohol auch sinnvoll auszugeben. Andererseits natuerlich auch zur Bekaempfung der Arbeitslosigkeit und des Alkoholismus unter Jugendlichen. Stellt Euch nur mal vor, die wuerden bei der Bergkirchweih, beim Oktoberfest oder auf der Biermeile rumwandern. Jeder Straftaeter wird zu einer Strafe von 100 Euro verdonnert. Das finanziert sich doch von selber. Aber auch in der freien Wirtschaft muss der Alkoholkonsum am Arbeitplatz ja ueberwacht werden. Wenn der deutsche Gesetzgeber jetzt noch seine sehr freigiebigen Regelungen in Sachen Alkoholkonsum strafft, z. B. das "drinking age" hochsetzt, koennte die Arbeitlosigkeit bestimmt halbiert werden. Zumindest Freitag und Samstag Nacht. Ich waere dann wohl der erste Bewerber. Gegen ein kleines Trinkgeld (im wahrsten Sinne des Wortes), koennte ich dann auch ein oder beide Augen mal zudruecken.

PS: Foto ist nicht vor mir, danke an flickr.com und el gaspode.

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